Preussische Kohlenwagen Ork(u)

Vorbild

In der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts nahm die Industrialisierung Fahrt auf. Der Bedarf an Kohle war für diese Industrie von entscheidender Bedeutung. Um die Kohle von den Zechen zu den Abnehmern zu bringen, nahm die Preußische Staatseisenbahn KPEV von 1883 bis noch 1895 in großer Zahl genormte Kohlewagen in Betrieb. Bei der Deutschen Reichsbahn wurden diese Wagen als Ow Karlsruhe eingesetzt. Die Wagen waren bis in die frühen 1930er Jahre im Einsatz.

Modell

Die Zeichnung dieses Modells basiert auf einer Zeichnung von Herrn Thomas Hentschel. Das Modell ist mit aus Messing gedruckten Achsbrücken und Achslagern versehen. Das Modell hat eine Dreipunktlagerung. Es sind drei verschiedene Modelle erhältlich: eines ohne Bremserhaus und zwei mit Bremserhaus. Die Varianten mit Bremserhaus haben eine andere Anordnung der Seitenwände. Bei diesen Bordwänden wurden die Ladetüren entweder in der Mitte des Wagens (Erstversion) oder in der Mitte der Bordwand angebracht.

Umfang der Lieferung

Der Bausatz enthält die folgende Teile:

  • Aufbau des Wagens inklusive Fahrwerk.
  • Achslager und Achslagerbrückeen, Trittstufen unten den Ladetüren in Messingdruck.
  • Federpakete.
  • Bei den Wagen mit Bremserhaus die Trittstufen zu der Bremserbühne und die Bremsen, Schlusssignalhalter.
  • Anschriften bei Abnahme aller Teile.

Im Bausatz nicht enthalten sind:

  • Messingdraht 0,3 mm.
  • Puffer, zum Beispiel Weinert.
  • Radsätze mit einer Spitzenweite von 24,0 mm, zum Beispiel Fleischmann oder Weinert.
  • Symoba Kürzkupplungskulissen.