Zahnradlokomotive Preussische T 26/BR 97.0

Bild mit freundlicher Genehmigung von Zander-Heba.de, Hr. Zander.

Vorbild

Die Preusische KPEV hat für ihre neue Zahnradstrecken, die zwischen 1904 und 1914 gebaut wurden, ab 1902 insgesamt 35 Zahnradlokomotiven bestellt. Drei Stück sind gebaut von der Maschinenfabrik Esslingen, die anderen 32 Lokomotiven von Borsig in Berlin. Der Beschaffungszeitraum ist zwischen 1902 und 1921 gewesen. Die Lokomotiven sind auf dem Zahnstangensystem Abt gelaufen. Der Zugkraft der T 26 erlaubte einen aus vier beladenen Güterwagen oder sieben zweiachsigen Personenwagen Zug in der Zahnstangenstrecke zu befördern. Die Geschwindigkeit in der Zahnstangenstrecke ist bei einem Zuggewicht von 80 Tonnen 15 km/h und bei einem Zuggewicht von 230 Tonnen noch 7 km/h gewesen. Kein wunder das nach den erfolgreichen Versuchen auf der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn mit Adhäsionsbetrieb die preussischen Strecken nach und nach umgestellt worden sind auf Adhäsionsbetrieb. Nach dem Erscheinen der T 20 im Jahre 1922 ist der Zahnstangenbetrieb endgültig besiegelt. Bereits 1923 sind die erste Lokomotiven ausgemustert. 30 Lokomotiven sind noch zur DRG gekommen. Davon sind die letzten bis 1931 ausgemustert. Einige Lokomotiven haben danach noch langer Zeit in Industriebetriebe, Kohlenzechen, Hafenbahnen oder bei Kleinbahnen ihren Dienst geleistet.

Modell

Das Modell ist fast vollständig in 3D-Druck entstanden. Damit ist es möglich das Vorbild Detailgetreu im Modell umzusetzen. Es gibt ein freier Durchblick durch das Führerhaus, der soweit möglich mit einer Inneneinrichtung versehen ist. Im unteren Teil des Führerhauses und des Kohlenkastens ist Platz für einen Decoder.

Der Antrieb erfolgt durch einen stark untersetzten Faulhabermotor. Die Zahnräder sind aus europäischer Produktion. Die Kürzkupplungskulissen vorn und hinten sind von Symoba.

Der Nachläufer ist eine Adamsachse, der Vorbildgetreu umgesetzt ist in der Funktionsweise am Modell. Die Adamsachse steuert die Lokomotive durch den Bogen. Dadurch liegt das Modell ruhiger im Gleis.

Der Zahnradantrieb ist so konzipiert das die Lokomotive geeignet ist das Fleischmann Zahnstangengleis zu befahren. Die Lokomotive kann unter Last eine Steigung von 1:6 befahren.

09 10 2021: Für die Lokomotive gibt es jetzt die passende Radsätze. Diese Radsätze haben den richtigen Durchmesser von 12,4 mm. Die Radreifen sind aus Edelstahl und haben das RP 25 Profil. Die Radsterne sind in der 3D-Technik gedruckt.

Natürlich ist es weiterhin möglich die Fleischmann Radsätze zu benutzen, damit die Lokomotive auch fahren kann auf einer Anlage wo das NEM Profil notwendig ist.

Die Maximalauflage des Modells nach Vorbild der ersten Lieferserie ist auf 10 Stück begrenzt.

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